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Domaine les Hautes Cances

Vorwort

Zum Weinanbau waren wir anfänglich nicht bestimmt. Trotz alledem ist es neun Jahre her, dass wir uns, Jean-Marie und ich, entschieden haben, die Stabübergabe anzunehmen. Zwar mussten wir uns neun Jahre lang anstrengen. Bei der Weinlese aber wurden wir für die Menge Arbeit tausendfach belohnt.

Les vignes du col du Débat, cliquer pour agrandir

Anlässlich der Gründung dieses Standortes fühle ich mich verplichtet, eine Lebensfrage zu erläutern: Was soll das alles ? Warum so eine Wende um hundertachzig Grad ?

Meine Mutter stammt aus einer arbeitswilligen Winzerfamilie. Da sie einen Arzt heiratete, wurde ich deswegen für einen medizinischen Beruf vorgesehen. Dementsprechend folgte ich aus Begeisterung der gebahnten Spur. Darauf kam die Zeit, wo ich über die Bestimmung des mir grosszügig überlassenen Grundstückes einen Beschluss fassen musste. Es bestanden zwei Möglichkeiten: entweder der Verkauf oder die Übernahme des Erbgutes.

In ihrem vollen Ausmass rief in mir der bisher beinahe unbekannte Weinberg die Erinnerung an alle Generationen wach, die nacheinander getrachtet hatten, mir dieses Vermögen zu vererben. Unter diesen Umständen war es mir unmöglich, auf diese auferlegte Aufgabe zu verzichten.

Etwas bleibt jedoch unbeantwortet. Ich hatte einen weiteren Grund zur Übernahme des Grundstückes, es war der Wunsch und Wille, dass Jean-Marie in einer kreativen Handarbeit Erfüllung findet, um den rein intellektuellen Aspekt seines Berufs zu vervollständigen. Rasch sahen wir ein, dass er früher oder später nicht imstande sein sollte, beide Tätigkeiten gleichzeitig zu erledigen. Deshalb, im Juli 2000, gab er seine Arbeit als Psychiater schweren Herzens auf.

Falls Sie über Cairanne fahren, werden Sie ihn innerhalb seines Weinberges oder in seinem Keller treffen. Von sich selbst wird er nicht sprechen, sondern von seinem Weingut und von seinen eigenen Weinen, insbesondere von seinem typischen « Col du Débat ».

Zwei Kinder haben wir. Augenblicklich leben sie woanders, in Cairanne aber nicht. Was soll aus ihnen in ein paar Jahren werden ? Ich wünsche nur, dass sie je nach ihrem Erleben zu einem Entschluss kommen, dass sie sich überhaupt nicht verpflichtet fühlen, unser begonnenes Werk weiterzuführen. Am Wichtigsten ist, sich von seinem leidenschaftlich erstrebten Ziel nicht abbringen zu lassen.

Anne-Marie Astart, 8 Januar 2001.                    

 



Date de dernière modification du site : 18 janvier 2009